Regeneration

 

Die Regenration spielt im Sport eine sehr wesentliche Rolle. Eigentlich kein Geheimnis, aber für uns in der Physiotherapie macht die fehlende Regeneration bei Sportlern, da besonders der Freizeitsportler, einen nicht unerheblichen Teil der Behandlung und der Patienten aus.Was bei Profis selbstverständlich ist, nämlich die Massage, die Sauna, das Entmüdungsbad, ist für den größten Teil der Hobby- und Freizeitsportler schon fast ein Fremdwort. Und das, obwohl Trainingsumfang und Häufigkeit oft gar nicht so weit auseinander liegen. Viele Läufer, Radsportler, Golfer usw. trainieren auch 3 bis 5 mal pro Woche, auch wenn es nur das Hobby ist, von dem man vieles kann, aber bestimmt nicht leben. Der ambitionierte Freizeitsportler geht daneben noch 8 Stunden arbeiten. Da ist eben keine Zeit für Erholung. Und das beschränkt sich nicht auf erwachsene Sportler. Gerade im Kinder- und Jugendbereich lassen sich Beschwerden am Bewegungsapparat auch an zu viel Sport und zu wenig Regeneration festmachen. Knieschmerzen, Hüftschmerzen und Muskelschmerzen liegen da nicht immer am Wachstum. Der Körper steckt alle Energie in die Leistung und zu wenig in die Qualität des Körperaufbaus.

Das sehen wir auch an den Sportlern unserer ersten Mannschaft. Da gibt es einige, die neben dem 5 mal wöchentlichen Training und 1 mal wöchentlichen Spiel noch zusätzlich zu den täglichen 8 Stunden Arbeit auch noch 1 bis 2 Überstunden pro Tag machen müssen. Familie, Garten und Umfeld wollen auch noch etwas von der kappen Zeit haben. Da ist wenig Zeit für Regeneration und Erholung. Bei unserer ersten Mannschaft ist das geregelt und organisiert. Jutta Knüwer steht vor, während und nach jedem Training bereit. Ohne diese regelmäßige Hilfe würden einige Spieler frühzeitig aus der Kurve fliegen. In der Vergangenheit mussten das einige Spieler erst schmerzhaft lernen, dass der Körper sich nicht unbegrenzt belasten lässt. Aber sie haben es gelernt.

Vorne an steht bei der Regeneration die Herz- und Kreislaufregeneration. Leichtes Auslaufen, noch ein paar Kilometer mit dem Rad fahren, um langsam wieder auf normale Betriebstemperatur zu kommen. Nicht unbedingt direkt nach dem Spiel unter den Augen der Zuschauer, sondern durchaus auch mal ein paar Stunden später. So ist der Kreislauf recht schnell wieder erholt. Meiden sollte man am Wettkampftag Kreislauf belastende Sauna Besuche. Einen Tag später ist dies aber durchaus zu empfehlen.

Als nächstes steht die Regeneration der Muskulatur an. Muskelpflege umfasst besonders die Massage. Aber auch Wärme, Elektrotherapie und Einreibungen kommen da zum Einsatz. Wichtig, denn so eine kleine Verhärtung, die man mit ins nächste Spiel nimmt, ist danach eine etwas größere Verhärtung. Ein verspannter, schmerzender Muskel trainiert nicht gern. Im besten Fall ist der Trainingseffekt geringer als er sein könnte. Schade währe es, wenn der Spieler einige Tage ausfällt, nicht trainieren oder spielen kann, weil die Muskeln schmerzen. Dabei kann man das mit wenig Aufwand an Zeit und Material auch selber tun. Die schnellste und preiswerteste Form der muskulären Regeneration ist es, am Tag danach, ein Entmüdungsbad zu nehmen. Eine Wanne voll heißes Wasser und ein Paket Salz. 15 Minuten Zeit und danach ins Bett oder aufs Sofa, dürfte oft schon ausreichen.

Nicht so bekannt ist die bindegewebige Regeneration. Das hat was mit Pause zu tun, mit Trainingsplanung, mit Jahresplanung und Saisonplanung. Bindegewebe braucht länger als Muskulatur und Kreislauf. Zu schnelle Steigerung der Belastung, mit zu wenig Zeit zur Anpassung, schwächt Bänder und Gelenke. Hier spielt der Trainer eine große Rolle. Und das muss ich hier mal sagen, da hat unser Trainergespann richtig was los. Gerade beim Einsatz unserer jüngeren Spieler achten die beiden sehr darauf, dass diese nicht verheizt werden. Beide suchen die Rücksprache mit Physio und Mannschaftsarzt und achten sehr darauf, dass unsere Spieler frühzeitig fachlichen Rat suchen.

Regeneration betrifft also den ganzen Körper, mit Herz- und Kreislaufsystem, Muskulatur sowie Bindegewebe. Für die Muskulatur ist neben Massage auch Sauna oder ein Entmüdungsbad gut. Aber nicht zu früh nach dem Wettkampf, sonst ist die Belastung für den Kreislauf zu hoch. Bindegewebe braucht Zeit zur Regeneration. Bänder, Gelenkkapseln, Gelenkknorpel und Knochen wird durch Belastung stärker, wie alle Gewebe des Körpers, aber durch Überlastung wird das Bindegewebe schwächer. Die kleinen Verletzungen brauchen Zeit zum Ausheilen. Es gilt als gesichert, dass zu kurze Pausen zum Teil für Bänderrisse verantwortlich sind. Zu beobachten bei den Erstliga Vereinen, wenn z.B. in der Winterpause, jedes einzelne Hallenturnier mitgenommen wird. Die Trainings- und Wettkampfpause fehlt am Ende. Zu beobachten bei Jugendlichen, die, wie ein junges Mädchen, welches sich vor kurzem bei mir vorstellte, mit 14 in ihrer Altersklasse, aber zusätzlich auch in einer höheren Klasse trainierte. Da ist weniger manchmal mehr. Nur nicht beim Essen. Natürlich nicht viel um dick und schwer zu werden, sondern reich an Vitaminen und Spurenelementen. Der Körper steckt sonst zu viel in die körperliche Leistung und nicht in die Qualität des Aufbaus.

Was ich hier anhand unserer Fußballer beschrieben habe gilt auch für alle anderen. Egal ob als Sport in der Mannschaft, oder alleine laufend oder radelnd. Spätestens bei beginnenden Beschwerden aktiv etwas für die Regeneration tun. Pausen bewusst in die Jahresplanung übernehmen. Aber nicht nur, wenn etwas weh tut, mit einer Pause abwarten, das wirft im Training zu weit zurück. Bei Beschwerden auch aktiv etwas dagegen tun. Die Pause gilt für die bindegewebige Regeneration, nicht für die muskuläre.

 

 

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