Kopfschmerzen

 

Kopfschmerzen sind zwar keine besonders sportspezifischen Beschwerden, aber auch Sportler leiden darunter. Es gibt über 300 Ursachen für Kopfschmerzen. Und das macht das Ganze so kompliziert. Wer unter chronischen Kopfschmerzen leidet weis ein Lied davon zu singen.Einige dieser Kopfschmerzen lassen sich physiotherapeutisch behandeln. Nicht nur die Symptome, sondern auch die Ursachen. Zunächst ist, wie immer, eine genaue Diagnostik durch den Arzt nötig. Finden sich bei dieser Untersuchung Hinweise auf Funktionsstörungen der Wirbelsäule, des Kiefers, oder der Muskulatur wird in der Regel Physiotherapie verordnet. Sehr vielversprechend ist bei solchen Funktionsstörungen die „Manuelle Therapie“. Manuelle Therapie ist eine Form von Chiropraktik. Aber das heißt nicht: „Knix – Knax, Rübe ab, Kopfschmerz weg.“
Hilfreich bei der Untersuchung von Kopfschmerzen ist ein Fragekatalog über die Systematik der Beschwerden.
Wann treten die Beschwerden auf? Morgens beim Aufstehen, oder schon im Bett während des Liegens?
Mittags oder im Laufe des späten Vormittags?
Abends? Beim Spazieren gehen? Am Wochenende, in der Woche, bei der Arbeit?
Wie sieht der Schmerz aus?
Wo tut es weh? Einseitig? Beidseitig? Hinten? Vorne an der Stirn? An den Schläfen? Hinter dem Ohr? Das Ohr selbst? Oben auf dem Kopf? Zieht er von hinten nach vorn? Mit Schwindel oder ohne? Mit Übelkeit oder ohne? Mit Ohrgeräuschen? Sehstörungen? Zumindest einen chronischen Kopfschmerz wird man von manualtherapeutischer Seite so hinterfragen müssen.

Die jeweiligen Antworten geben Hinweise für den weiteren Funktionsbefund. Wie sehen die aktiven Bewegungen aus? Wie verhält sich die Halswirbelsäule beim passiven Bewegen? Wenn die Wirbelsäule voll beweglich ist, heißt das noch nicht, dass sich die Bewegung auch gleichmäßig über alle dafür vorgesehenen Gelenke verteilt. Macht ein Wirbel weniger und ein anderer mehr, ist der Bewegungsausschlag okay, aber die Verteilung der Beweglichkeit nicht. So folgt also der Befragung die Funktionelle Untersuchung. Als Therapeut behandele ich ja nicht die Schmerzen, oder eine Diagnose, sondern Funktionsstörungen.

Typisch für einen einseitigen Kopfschmerz, der schon nachts im Bett beginnt und nach dem Aufstehen mit zunehmender Bewegung ehr besser wird, ist eine Blockierung im Bereich der Halswirbelsäule oder der oberen Brustwirbelsäule und den Rippengelenken.

Kopfschmerzen Typ Brummschädel, die von hinten über den Kopf bis zur Stirn ziehen, oft von Übelkeit begleitet, deuten nicht nur auf übermäßigen Alkoholgenuss hin. Eine Funktionsstörung im Übergang zwischen Halswirbelsäule und Brustwirbelsäule könnte an solchen Beschwerden beteiligt sein.

Dies sind nur einige Beispiele für funktionsbedingte Kopfschmerzen. Solche Fehlfunktionen lassen sich manualtherapeutisch recht gut behandeln. Sanfte Mobilisationstechniken begleitet von ein paar Übungen lassen die lästigen Beschwerden oft schon nach ein paar Behandlungen verschwinden. Es liegt also nicht immer am falschen Kopfkissen oder einer falschen Matratze. Ein spezielles Nackenstützkissen verhindert nachts im Liegen, dass Funktionsstörungen sich bemerkbar machen können. Eine gute Hilfe da, wo sich die Funktionsstörungen auf Grund von Verschleiß und anderen degenerativen Veränderungen, nicht mehr ausreichend verbessern lassen.

Meine Empfehlung als Physiotherapeut: Bei Beschwerden erst zum Arzt und diagnostizieren lassen. Wenn sich dabei Hinweise auf eine Bewegungsstörung ergeben, die an den Kopfschmerzen beteiligt sein könnten, zunächst einmal versuchen, ob sich diese Störungen nicht beheben lassen. Das Vermeiden von schmerzauslösenden Bewegungen und Stellungen sollte die letzte Möglichkeit bleiben. Wenn ich immer nur vermeide was mir Beschwerden auslöst, bleibt irgend wann nicht mehr viel übrig. Wie viele Leute brauchen wenn sie in Urlaub fahren einen extra Koffer für ihre verschiedenen Hilfsmittel? Kopfkissen, Knierolle, Lendenstütze, Salbe, Beckengurt usw. Nichts gegen diese Hilfsmittel. Die Frage ist nur, sind sie wirklich nötig?

Jochen Meloh

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