Funktionsgymnastik für Sportler

 

Sport ist der ideale Ausgleich für den Alltag. Die einseitigen Belastung des Alltags in unserer Zivilisation braucht sportliche Betätigung. Unser Körper braucht die vielseitigen Bewegungsreize, sonst verkümmern seine Fähigkeiten. Ausgleichssport ist also für die meisten Menschen ein absolutes Muss.Nur wie sieht das mit den Menschen aus, die Sport nicht nur zum Wohlfühlen betreiben, sondern dabei auch noch einen gewissen Ehrgeiz an den Tag legen. Das heißt, Wettkampfsport betreiben. Wettkampfsport ist kein Gesundheitssport. Das ist okey so. Das heißt ja nicht, dass man durch Wettkampfsport dem Körper schadet, oder er sogar ungesund ist. Egal ob Wettkampf oder Ausgleichssport, verbessert dieser auf jeden Fall die körperliche Leistungsfähigkeit und führt zu mehr Wohlbefinden. Nur, wenn ich beim Sport den Ehrgeiz an den Tag lege, zu gewinnen, muss ich einige körperliche Fähigkeiten besonders trainieren. So trainiert der Tennisspieler besonders eine Seite seines Körpers und vernachlässigt in der Regel die andere Seite. Der Golfer schlägt immer zur gleichen Seite ab. Der Fußballer tritt überwiegend mit seinem besseren Fuß und selten mit dem anderen. Der Radsportler trainiert seine Beine, macht in seinem Sport aber wenig für den Rumpf. Und je intensiver ich einen Sport betreibe, um so deutlicher wird das Missverhältnis in Beweglichkeit und Muskelkraft. Und das natürlich besonders, wenn ich meinen Sport als Wettkampfsport betreibe. Wettkampf fängt dabei sicherlich nicht erst bei der NRW Liga an. Wettkampf ist auch schon, wenn ich versuche mein Handicap zu verbessern, oder in einer bestimmten Zeit die 10 Kilometer laufen möchte. Ich trainiere halt 2 Stunden oder mehr pro Woche eine bestimmte Fähigkeit und nicht die Gegenseite. Und da setzt die Funktionsgymnastik an. Zum Einen ist Funktionsgymnastik geeignet die Funktionen, die ich bei meinem Sport besonders benötige zu verbessern, aber im gleichen Maße auch dafür, die vernachlässigten Muskeln und Gelenke zu trainieren.

Und diese notwendige Funktionsgymnastik ist in jeder Sportart anders. Natürlich von den Anforderungen, aber auch von der Art und Weise der Durchführung. Bei unseren Fußballern sieht man ja immer wieder, dass sie auf dem Rasen liegen und pumpen, oder dehnen. Bei Tennisspielern oder Golfern, sieht man das eher gar nicht. Die Radsportler machen es im Winter, im Studio oder in der Sporthalle. Bei den Läufern hat sich das Dehnen herumgesprochen. Vor dem Christkindl Lauf steht an jeder Laterne und jedem Verkehrsschild jemand, der gerade Oberschenkel oder Wade dehnt. Auf die Diskussion mit Dehnen oder nicht, möchte ich hier aber im Augenblick gar nicht eingehen. Das ist sicherlich mal einen Extraartikel wert.

Jeder trainiert an seinen individuellen Bedürfnissen. Zum Teil in der Gruppe, zum Teil allein. Natürlich kann man, wie im Fußball, viele Übungen gemeinsam machen, da ja alle die gleiche Sportart betreiben und somit die Übungen für alle sehr ähnlich sind. In der Gruppe macht es auch mehr Spaß. Trotzdem bleiben noch ein paar Übungen für individuelle Schwächen übrig. Diese macht dann jeder für sich, oder sollte sie für sich allein machen. Leider bleibt es oft beim „sollte machen“. Nicht so schlimm! Davon, dass die Übungen nicht gemacht werden, leben dann wir Physiotherapeuten. Denn auf Dauer machen solche Schwächen und Dysbalancen dann Beschwerden.

Ich kann nur jedem raten, vorher etwas zu tun, denn es zeichnet sich ab, dass die Allgemeinheit, in Form der Krankenkassen, auf Dauer nicht mehr alle Reparaturen bezahlen kann. Und es gibt viele Möglichkeiten. Die ganzen Präventionskurse wie Rückenschule und Rückentraining werden genau deshalb gefördert. Nur Rückenschulkurse sind standardisierte Programme, die nicht individuell auf die Bedürfnisse des Einzelnen eingehen. Bei speziellen Beschwerden und Problemen, empfiehlt sich ein individuelles Training. Das kann man sich selbst anhand von Büchern zusammenstellen, oder man greift auf fachliche Hilfe zurück. Wir, als PhysioPlus, bieten neben Rückenschulkursen auch individuelles Training in Kleingruppen. Nach Analyse der persönlichen Situation und ergänzenden Kraftmessungen erstellen wir ein individuelles Trainingsprogramm aus Übungen an Geräten und ergänzenden Gymnastikübungen. Individuelles Training mit Computergestützten Trainingsplänen und Geräten in einer kleinen Gruppe, unter Anleitung und Aufsicht durch speziell ausgebildete Physiotherapeuten. Für Sportler, als ergänzende Funktionsgymnastik, für Menschen mit persönlichen Handicaps als Training zur Verbesserung ihrer Schwächen.

Das ist natürlich mal wieder Eigenwerbung. Ich beschreibe hier unsere Möglichkeiten, weil ich davon überzeugt bin, dass unser neues Konzept deutlich besser ist als das was es früher gab. Anhand unserer Kraftmessung bringen wir das Training auf den Punkt. Mit der intensiven Betreuung durch Physiotherapeuten vermeiden wir weitestgehend Trainingsfehler. Durch ein terminiertes Training ermöglichen wir die optimale Betreuung ohne Wartezeiten an den Geräten. Für Nichtsportler und Sportler, für Prävention und Rehabilitation.

Unsere gesamte Praxis ist klimatisiert und behindertengerecht ausgestattet

 

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