Achillessehnenreizung

 

Die Achillessehnenreizung hat wie auch die meisten anderen Beschwerden an Bändern, Sehnen, Muskeln und Gelenken die verschiedensten Ursachen. Übergewicht, Plattfüsse, ungewohnte Belastungen, aber auch zu langes Tragen von alten ausgelatschten Schuhen, um nur einige Beispiele zu nennen.Was wir zunächst bemerken ist – es tut weh. Besonders morgens beim Aufstehen ist ein Humpeln nicht zu vermeiden. Jede Abrollbewegung sticht und zieht im Bereich der Ferse und auch etwas nach oben in die Wade. Nach einigen Minuten wird es schon etwas besser. Im Laufe des Tages geraten die Beschwerden langsam in Vergessenheit. Nur die ersten Schritte nach längerem Sitzen bringen den Schmerz wieder in Erinnerung. Auch beim Training sind die ersten Minuten nicht so angenehm. Im weiteren Trainingsverlauf ist aber alles wie immer. Der nächste Morgen dagegen ist eine Qual. Auch nach einer Stunde ist noch jeder Schritt deutlich zu merken. Im Laufe des Tages beruhigen sich die Beschwerden etwas, aber nicht so wirklich. Das nächste Training wird man wohl vergessen können. Nach einer Woche ist es so wie zu Beginn. Morgens, nach anfänglichem Humpeln geraten die Beschwerden im Laufe des Tages in Vergessenheit. Die Folgen des nächsten Trainings sind dann aber doch schlimmer als beim ersten Mal. Es dauert jetzt schon mehr als eine Woche, bis es wieder einigermaßen auszuhalten ist.

Ein Spieler unserer ersten Mannschaft wird das so nicht erleben. Die haben mit Christian Meyer einen Sportphysiotherapeuten, der in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt schnell alles in die Wege leitet, damit die Beschwerden nicht den oben beschriebenen Weg gehen.

Aber unsere „Breitensportler“! Es ist nun mal so. Wer geht mit den Beschwerden schon zum Arzt? Als nächstes 14 Tage Pause. Die Beschwerden beruhigen sich etwas. Wird schon wieder gehen! Ist von alleine gekommen, muss auch von alleine wieder gehen. Klappt ja auch manchmal. Beim letzten Achillessehnenriss, den ich life erlebt habe, hatte auch alles so angefangen. Der Handballer hatte in der Sommerpause etwas zugenommen und die Beschwerden ließen sich aushalten. Bei einem Tempogegenstoß in der zweiten Halbzeit knallte es wie bei einem Schuss. Der Spieler schimpfte noch im Fallen mit dem hinter ihm laufenden Schiedsrichter, weil er das Gefühlt hatte, dieser hätte ihn getreten. Dieses Erlebnis und Gefühl ist sehr typisch. Der Spieler glaubt bis jetzt noch nicht so richtig, dass der Schiedsrichter nicht daran beteiligt war, obwohl ihm alle Mitspieler die Unschuld des Mannes bestätigt haben.

Ihr seht, es ist doch besser damit loszugehen. Zumindest nicht nur abwarten.

Eisabreibung mit Natureis. 2 bis 3 mal jeweils eine Minute die schmerzende Gegend mit einem Eiswürfel abreiben. Das wirkt reizlindernd, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd. Wer Eis nicht verträgt, probiert es mit Wärme. Insbesondere der Wadenmuskel wird dann elastischer und die Durchblutung wird auch gefördert.

Einen Fersenkeil in den Schuh legen nimmt etwas den Zug und die Belastung aus der betroffenen Sehne und dem Muskel. Ein Salbenverband über Nacht unterstützt die reizlindernde Wirkung. Die Wade massieren, entspannt den Muskel und verbessert die Durchblutung. Eine gute Durchblutung ist Voraussetzung für die Heilung.

Querfriktionen auf der betroffenen Sehne lindern nicht nur akut die Beschwerden, sondern fördern den Heilungsprozess und helfen Verklebungen der Achillessehne mit der Sehnenscheide zu vermeiden. Bei Querfriktionen umfasst man die Achillessehne mit zwei Fingern und reibt mit leichtem Druck quer darüber. Mit der Haut auf der Sehne. Nicht auf der Haut reiben.

Klassische Dehnungsübungen der Wadenmuskulatur unterstützen das Ganze.

In der Zeitschrift „Runners World“ wurde im Februar diesen Jahres ein Übungsprogramm aus Schweden vorgestellt, welches als Vorbeugung und Therapie geeignet ist.

  1. Stellen Sie sich mit den Zehen auf den Rand einer Stufe, und heben Sie mit der Kraft des verletzungsfreien Beines die Fersen an.
  2. Verlagern Sie das Gewicht langsam auf das verletzte Bein, und senken Sie allmählich die Fersen. Die Knie müssen dabei durchgedrückt bleiben.
  3. Gehen Sie mit der Kraft des unverletzten Beins wieder in den Zehenstand. Beugen Sie dasKnie des schmerzenden Beins und senken langsam die Ferse.
  4. Führen Sie bis zu 3 Serien mit je 15 Wiederholungen dieser Übung aus. Nach einiger Zeit mit zusätzlichen Gewichten, wie Hanteln oder mit Büchern beladenem Rucksack steigern. Das Ganze 2 mal täglich über 12 Wochen.

Das soll jetzt nicht heißen, dass man damit nicht zum Arzt gehen braucht. Die genaue Untersuchung und Diagnose eines Arztes kann diesen Heilungsprozess deutlich beschleunigen. Gegebenenfalls leitet dieser physiotherapeutische Maßnamen, Einlagenversorgung und medikamentöse Therapie

Unsere gesamte Praxis ist klimatisiert und behindertengerecht ausgestattet

 

Öffnungszeiten

Therapie

 

Mo - Do : 07:30 - 21:00

Fr : 7:30 - 18 :00 Uhr

Öffnungszeiten

Medical Fitness

 

Mo-Fr : 07:30 - 21:00

Sa      : 09:00 - 17:00

So      : 09:00 - 17:00

 

Feiertage : 09:00 - 17:00

24.12./25.12./31.12/01.01. und am 01.05 geschlossen

Hier finden Sie uns

PhysioPlus GmbH Meyer & Meloh 

Hauptstr. 19

Ärztehaus WD 17 19
33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel: 05242 2537

Terminvereinbarungen

Rufen Sie uns einfach an:

 +49 5242 2537

Montag - Freitag 07:30 - 21:00

Am Wochenende ist die Rezeption nicht besetzt.

 

Oder benutzen Sie unser Kontaktformular.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© PhysioPlus GmbH Meyer & Meloh